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Predigt am 2. Sonntag im Jahreskreis C
20. Januar 2019
Evangelium: Joh 2,1-11

Lenke unsere Schritte...

„Wo Jesus am Werk ist, da quillt der Segen geradzu über, da herrscht pure Freude.“ So lese ich in einem Kommentar zum heutigen Evangelium. (Messbuch 2019, Butzon & Bercker, S. 138)

Beim Evangelisten Johannes muss zwischen den Zeilen lesen. Er schreibt etwa 60 Jahre nach dem Tod und der Auferstehung Jesu und hat schon vieles theologisch durchdacht. Manchmal kann man sich schwer tun, mit dem, was er schreibt und wie der Evangelist es schreibt. Von daher ist es gut, immer mal genauer hinzuschauen und - ich sage es so - zwischen den Zeilen zu lesen.

Predigt am Fest der Taufe des Herrn
im Jahreskreis C
13. Januar 2019
Evangelium: Lk 3,15-16.21-22

Lenke unsere Schritte...

Ich gehöre dazu!

  • Was ein echter Fan von Bayern München ist, trägt das Bayerntrikot, manche schlafen in Bayern-Bettwäsche. Ganz genauso ist es beim BVB, bei Juventus Turin, bei Real Madrid, dem FC Liverpool. Ich gehöre dazu.
  • Ich gehöre dazu, dieses Wissen stiftet Identität, z.B. bei den Pfadfindern, die ihre Kluft tragen.
  • Ich gehöre dazu, Menschen wissen sich in einer Familie aufgehoben, Kinder und Jugendlichen schließen sich zu Cliquen zusammen.

Predigt am Silvestertag / Neujahrstag
31. Dezember 2018 / 1. Januar 2019
Evangelium: Lk 2,16-21

Am achten Tag nach seiner Geburt wurde Jesus beschnitten. Er erhielt damit das Zeichen, dass er zum auserwählten Volk Gottes gehört. Gleichzeitig wird ihm der Name geben, den der Engel bei der Verkündigung genannt hat: Jesus - „Gott ist Heil“. Er wird zum Heilsträger schlechthin.

Jesus hat sich offenbar seinen Namen sehr zu Herzen genommen, denn er weist konsequent auf Gott als den einzigen Heilsgaranten hin; er allein ist gut. Und Jesus ist Gottes Heilsträger für die Menschen. Alle innerweltlichen Heilsversprechen weist er zurück und lenkt den Blick auf Gott, dessen Reich mit seinem Wirken begonnen hat.

Predigt am Sonntag der Heiligen Familie
im Jahreskreis C
30. Dezember 2018
Evangelium: Lk 2,41-52

Kann uns die Heilige Familie, wie sie uns im Neuen Testament vorgestellt wird, im 21. Jahrhundert tatsächlich noch ein Vorbild sein? Schließlich war die Zeit Jesu eine ganz andere.

  • Allein wenn ich an die Mobilität der heutigen Menschen denke. Eine Urlaubsreise - mal schnell für eine Woche nach Fuerteventura, vor der Küste Afrikas, das ist doch heute in manchen Familien kein Thema mehr.
  • Oder denken wir an die Globalisierung. Wieviele jungen Leute aus unseren Familien sind in allen möglichen Länder der Welt - beruflich oder freizeitmäßig - unterwegs?
  • Oder erst die Digitalisierung. Es ist heute kein Problem mehr mit einem Familienmitglied in irgendeinem Land der Welt eine Videokonferenz durchzuführen. Man sieht sich, man hört sich, man freut sich.

Predigt am Heiligabend
24. Dezember 2018
Evangelium: Lk 2,1-14

Lenke unsere Schritte...

Zielsatz: Gott, lenke unsere Schritte auf dem Weg des Kindes von Bethlehem.

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Freut euch, Jesus ist geboren! Er ist der Messias, der Herr! Schaut doch einfach in die Krippe und seht, wie uns Gott beschenkt hat!

Es ist Weihnachten!

Predigt am 3. Adventssonntag im Jahreskreis C
16. Dezember 2018
Evangelium: Lk 3,10-18

So einfach kann es sein!

  • Wer zwei Gewänder hat, soll eines dem geben, der keines hat.
  • Die Zöllner sollen keinen überhöhten Zoll einfordern.
  • Und die Soldaten sollen niemand misshandeln, erpressen und mit ihrem Sold zufrieden sein.

Predigt am 2. Adventssonntag im Jahreskreis C
09. Dezember 2018
Evangelium: Lk 3,1-6

Lenke unsere Schritte...

Wenn liebe Gäste kommen, bereitet man ihnen gerne einen herzlichen Empfang. Man stellt etwas zu trinken und zum essen bereit, sorgt für passende Sitzgelegenheiten und vieles mehr. Vor allem freut man sich auf die erwarteten Gäste ein.

Predigt am 1. Adventssonntag im Jahreskreis C
02. Dezember 2018
Evangelium: Lk 21,15-28.34-36

Lenke unsere Schritte...

„Richtet euch auf und erhebt eure Häupter; denn eure Erlösung ist nahe!“

Wie muss dieses Wort des Herrn auf die ersten Christen gewirkt haben, für die das Ende der Welt gekommen schien! Der Tempel in Jerusalem, dieses mächtige und gewaltige Bauwerk zur Ehre Gottes, war im Jahr 70 niedergebrannt worden. Die Menschen in der heiligen Stadt des Volkes Gottes wurden niedergemetzelt oder, soweit sie fliehen konnten, in alle Winde zerstreut. Es blieb ihnen einzig und allein die Hoffnung auf den wiederkommenden Herrn.

Predigt zum Christkönigssonntag im Jahreskreis B
25. November 2018
Evangelium: Joh 18,33b-37

Keine Chance mehr für den König der Juden! Das Todesurteil steht so gut wie fest.

Johannes erzählt: Jesus steht vor seinem Richter und bestätigt die bohrenden Fragen des Pilatus. „Bist du nun ein König, wie es die Leute sagen, oder nicht?“ Jesus stellt klar: „Du sagst es, ich bin ein König.“ Doch dann kann der römische Statthalter, der Beamte, der sich hochgedient hat, nicht mehr folgen. Jesus spricht davon, dass er gekommen ist, für die Wahrheit Zeugnis abzulegen. Und jeder, der aus der Wahrheit ist, hört auf seine Stimme.

Predigt am 33. Sonntag im Jahreskreis B
18. November 2018
Evangelium: Mk 13,24-32

„Alles muss bis auf den Grund zerstört werden, damit Neues werden kann.“

Mich erschreckt dieses Wort, das der Heiligen Katharina von Siena zugeschrieben wird. Es könnte aber wie eine Überschrift über den vorletzten Sonntag des Kirchenjahres stehen. Da ist im heutigen Evangelium die Rede vom Ende und der Zerstörung auf der einen Seite, auf der anderen Seite wird vom Neuanfang gesprochen, vom Feigenbaum, dessen Zweige saftig werden und der Blätter treibt. Ein Beispiel, dass Zukunft möglich ist und kommen wird.

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