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Predigt am 4. Ostersonntag im Jahreskreis A

3. Mai 2020

Evangelium: Joh 10,1-10

Gerne erinnere ich mich an ein Erlebnis mit einer 3. Klasse in meiner ersten Gemeinde in Dettingen: Wir besuchten zusammen freundlichen Bauern. Er hatte eine kleine Herde von Schafen und ich durfte mit den Kindern bei ihm vorbei kommen. Als ich mit den Kindern ankam, standen die Schafe auf der Weide. Der Schäfer stellte sich vor: „Ich bin der gute Hirte meiner Schafe. Ich kümmere mich um sie und sie kennen mich. Ich sorge für Futter und dafür, dass es die Schafe im Stall gemütlich haben. Und: Die Schafe kennen mich!“

Predigt am 3. Ostersonntag im Jahreskreis A

26. April 2020

Evangelium: Lk 24,13-35

„Bist du so fremd in Jerusalem, dass du als einziger nicht weißt, was in diesen Tagen dort geschehen ist?“

Predigt am 2. Ostersonntag im Jahreskreis A

(Weißer Sonntag)

19. April 2020

Evangelium: Joh 20,19-31

Ein Brief an den Heiligen Thomas

Thomas Didymus (Zwilling), bist du vielleicht mein Zwilling? Sind wir Zwillinge im Geist? Du und ich? Bin ich du: ich, in meinem Glauben-Wollen, aber Nicht-glauben-Können? (vgl. Messbuch 2020, S. 389, Butzon & Bercker)

Predigt zum Osterfest

12. April 2020

Evangelium: Mt 28,1-10

In diesen für mich so „unwirklichen“ Tagen bete und feiere ich die Gottesdienste in meiner Gebetsecke, meinem „Hausheiligtum“, wie ich sie nenne. Darin befindet sich eine Ikone des „ΟΩN“, so steht dort auf Griechisch und das bedeutet: „DER DA IST“. Es ist ein Christusbild. Ja, er ist da, das feiern wir an Ostern - auch an diesem Osterfest.

Predigt am Palmsonntag

5. April 2020

Evangelium: Mt 21,1-11

„Ich geh'  mit...“

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(vgl. Messbuch 2020, S. 272f - Butzon & Bercker)

„Wer ist das?“

Das Auftreten Jesu in Jerusalem provoziert diese Frage - so schildert es zumindest der Evangelist Matthäus. Jesus provoziert, er fordert heraus: seine Zeitgenossen nicht weniger als die frühen Christen-Gemeinschaften, für die Matthäus Jahrzehnte später geschrieben hat. Und nicht weniger: uns.

Predigt zum 5. Fastensonntag im Jahreskreis A

29. März 2020

Evangelium: Joh 11,1-45

Ich geh' mit!

Im heutigen Evangelium geht es um eine Geschichte, die uns vertraut ist. Oft lesen wir sie in einem Requiem für einen verstorbenen Angehörigen: Es ist die Geschichte von Lazarus, der gestorben war. Jesus war oft zu Gast bei ihm und seinen Schwestern Marta und Maria im kleinen Ort Betanien, nicht weit weg von Jerusalem. Nun war sein Freund gestorben - und Jesus war zu spät gekommen. „Herr, wenn du hier gewesen wärest, dann wäre mein Bruder nicht gestorben.“ Marta klagt, sie macht Jesus Vorhaltungen. „Warum kommst du so spät, zu spät?“

Heilige Messe zum 4. Fastensonntag im Jahreskreis A

22. März 2020

Evangelium: Joh 9,1-41

GEBETE IN SCHWEREN ZEITEN, so habe ich meine mehrmals die Woche wechselnden Gebetsimpulse in den Kirchen und auf unserer Homepage überschrieben.
LEBEN IN SCHWEREN ZEITEN, das gibt es nicht nur heute, wo wir mit der Coronakrise kämpfen, Leben in Schweren Zeiten, das gibt und gab es zu allen Zeiten.

Predigt am 3. Fastensonntag im Jahreskreis A

15. März 2020

Evangelium: Joh 4,5-42

Das hätte sich die Frau niemals träumen lassen, was ihr da geschehen ist:

  • Wie so oft kommt sie zum Brunnen, um Wasser zu holen. Da spricht sie ein Jude an. Ausgerechnet ein Jude! Diese verkehren normalerweise nicht mit den Samaritern, denen sie Abfall vom Tempelkult vorwerfen. Also: Da spricht sie ein Jude an.
  • Und er verwickelt sie in ein theologisches Gespräch über lebendiges Wasser. Die Frau versteht zunächst gar nicht, was er damit meint. Doch sie spürt, dieser Mann ist ein Prophet.
  • Dann geht es darum, Gott im Geist und in der Wahrheit anzubeten. Wo, ob auf dem Zionsberg, wo die Juden beten,  oder auf dem Berg Garizim, wo die Samariter ihre Opfer feiern, wo man anbetet, spielt keine Rolle. Im Geist und in der Wahrheit wird Gott angebetet.
  • Und so weiter und so fort. Jesus sagt der Frau auf den Kopf zu, dass sie schon sechs Männer hatte - diesen Abschnitt haben wir heute nicht gelesen.

Predigt zum 2. Fastensonntag im Jahreskreis A

8. März 2020

Evangelium: Mt 17,1-9

Wir lesen im heutigen Evangelium von einem ganz wunderbaren Geschehen: Die Apostel Petrus, Jakobus und Johannes dürfen auf dem Berg erleben, wie Gottes Herrlichkeit in Jesus aufstrahlt. Dabei hören sie, wie ihn die Stimme Gottes als geliebten Sohn bezeichnet. Gott hat an ihm Gefallen gefunden und die Jünger sollen auf ihn hören. So berichtet es Matthäus. Es wundert mich  nicht, dass es die Jünger  zunächst mit der Angst zu tun bekommen und sich mit dem Gesicht zu Boden werfen, wie es im Evangelium heißt. Das, ws sie da erleben, muss für die drei Jünger Jesu unfassbar gewesen sein, vielleicht auch erschreckend.

Predigt zum 1. Fastensonntag im Jahreskreis A

29. Februar 2020

Evangelium: Mt 4,1-11

Im Evangelium wird Jesus als geistesgegenwärtig dargestellt. Alle Einflüsterungen, Schmeicheleinen, Verlockungen prüft er gewissenhaft und weist jede Form der persönlichen Überhöhung entschieden zurück.

Jesus bleibt, bibelfest wie er ist, dem Versucher keine Antwort schuldig und er bleibt seinem Auftrag treu. Gerade so legt er die Tugenden des Reiches Gottes, die er mit Leib und Leben verkündet, offen:

Demut, nicht Selbstgefälligkeit, Standfestigkeit, nicht Wankelmut, Glaubenskraft, nicht Angst und Verzweiflung prägen sein Auftreten.

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