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Predigt zum 5. Fastensonntag im Jahreskreis A

29. März 2020

Evangelium: Joh 11,1-45

Ich geh' mit!

Im heutigen Evangelium geht es um eine Geschichte, die uns vertraut ist. Oft lesen wir sie in einem Requiem für einen verstorbenen Angehörigen: Es ist die Geschichte von Lazarus, der gestorben war. Jesus war oft zu Gast bei ihm und seinen Schwestern Marta und Maria im kleinen Ort Betanien, nicht weit weg von Jerusalem. Nun war sein Freund gestorben - und Jesus war zu spät gekommen. „Herr, wenn du hier gewesen wärest, dann wäre mein Bruder nicht gestorben.“ Marta klagt, sie macht Jesus Vorhaltungen. „Warum kommst du so spät, zu spät?“

Heilige Messe zum 4. Fastensonntag im Jahreskreis A

22. März 2020

Evangelium: Joh 9,1-41

GEBETE IN SCHWEREN ZEITEN, so habe ich meine mehrmals die Woche wechselnden Gebetsimpulse in den Kirchen und auf unserer Homepage überschrieben.
LEBEN IN SCHWEREN ZEITEN, das gibt es nicht nur heute, wo wir mit der Coronakrise kämpfen, Leben in Schweren Zeiten, das gibt und gab es zu allen Zeiten.

Predigt am 3. Fastensonntag im Jahreskreis A

15. März 2020

Evangelium: Joh 4,5-42

Das hätte sich die Frau niemals träumen lassen, was ihr da geschehen ist:

  • Wie so oft kommt sie zum Brunnen, um Wasser zu holen. Da spricht sie ein Jude an. Ausgerechnet ein Jude! Diese verkehren normalerweise nicht mit den Samaritern, denen sie Abfall vom Tempelkult vorwerfen. Also: Da spricht sie ein Jude an.
  • Und er verwickelt sie in ein theologisches Gespräch über lebendiges Wasser. Die Frau versteht zunächst gar nicht, was er damit meint. Doch sie spürt, dieser Mann ist ein Prophet.
  • Dann geht es darum, Gott im Geist und in der Wahrheit anzubeten. Wo, ob auf dem Zionsberg, wo die Juden beten,  oder auf dem Berg Garizim, wo die Samariter ihre Opfer feiern, wo man anbetet, spielt keine Rolle. Im Geist und in der Wahrheit wird Gott angebetet.
  • Und so weiter und so fort. Jesus sagt der Frau auf den Kopf zu, dass sie schon sechs Männer hatte - diesen Abschnitt haben wir heute nicht gelesen.

Predigt zum 2. Fastensonntag im Jahreskreis A

8. März 2020

Evangelium: Mt 17,1-9

Wir lesen im heutigen Evangelium von einem ganz wunderbaren Geschehen: Die Apostel Petrus, Jakobus und Johannes dürfen auf dem Berg erleben, wie Gottes Herrlichkeit in Jesus aufstrahlt. Dabei hören sie, wie ihn die Stimme Gottes als geliebten Sohn bezeichnet. Gott hat an ihm Gefallen gefunden und die Jünger sollen auf ihn hören. So berichtet es Matthäus. Es wundert mich  nicht, dass es die Jünger  zunächst mit der Angst zu tun bekommen und sich mit dem Gesicht zu Boden werfen, wie es im Evangelium heißt. Das, ws sie da erleben, muss für die drei Jünger Jesu unfassbar gewesen sein, vielleicht auch erschreckend.

Predigt zum 1. Fastensonntag im Jahreskreis A

29. Februar 2020

Evangelium: Mt 4,1-11

Im Evangelium wird Jesus als geistesgegenwärtig dargestellt. Alle Einflüsterungen, Schmeicheleinen, Verlockungen prüft er gewissenhaft und weist jede Form der persönlichen Überhöhung entschieden zurück.

Jesus bleibt, bibelfest wie er ist, dem Versucher keine Antwort schuldig und er bleibt seinem Auftrag treu. Gerade so legt er die Tugenden des Reiches Gottes, die er mit Leib und Leben verkündet, offen:

Demut, nicht Selbstgefälligkeit, Standfestigkeit, nicht Wankelmut, Glaubenskraft, nicht Angst und Verzweiflung prägen sein Auftreten.

Predigt am 7. Sonntag im Jahreskreis A

23. Februar 2020

Evangelium: Mt 5,38-48

Mich erstaunt immer wieder, wie klar der Apostel Paulus seine Theologie, seinen Glauben in Worte fassen kann. In den 50-er Jahren des 1. Jahrhunderts, sagen wir also etwa 20 Jahre nach dem Tod und der Auferstehung Jesu, findet er bemerkenswerte Worte, die auch heute noch Gültigkeit haben.

„Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt? - Ihr gehört Christus und Christus gehört Gott.“ (1 Kor 3) So schreibt er in einem ersten Brief an die Christen in Korinth.

Predigt am 6. Sonntag im Jahreskreis A

15. Februar 2020

Evangelium: Mt 5,17-37

Starker Tobak, was wir da von Jesus im Evangelium hören! Harte Kost, könnte man meinen, aber doch so nah an der Wirklichkeit! Da ist einer, der das Leben kennt:

  • Jesus weiß, wie leicht es Streit geben kann und wie schnell die Menschen bereit sind, einander vor den Richter zu zerren.
  • Er ist sich bewusst, wie es auch in einer Ehe, der intimsten Zelle menschlicher Beziehungen, manche Schwierigkeiten zu bewältigen gilt.
  • Ihm ist darüber hinaus klar, dass sich die Menschen Eselsbrücken gebaut haben, um sich gegenseitig ihrer ehrlichen Absichten zu versichern.

Predigt zum 5. Sonntag im Jahreskreis A

Gedenken an die Heilige Agatha

Patronin der FFW Mechenhard

08. Februar 2020

„Ihr seid das Salz der Erde, ihr seid das Licht der Welt!“

Stellen Sie sich doch einmal die junge Christengemeinde in den Jahren nach der Himmelfahrt Christi vor. Matthäus schreibt von Jesus, wir sind etwa um das Jahr 80 nach Christi Geburt, also etwa 30 Jahre nach dem Tod und der Auferstehung des Herrn. Die Gemeinde liest was Jesus gesagt hat. Ihr seid das Salz der Erde, ihr seid das Licht der Welt?

Predigt am Fest Mariä Lichtmess

2. Februar 2020

Evangelium: Lk 2,22-40

Ich geh' mit...

Die Liebe von Vater und Mutter zu ihrem Kind ist wohl kaum zu übertreffen. Wenn zwei Menschen sich lieben, so wünschen sie sich wirklich das Beste. Und was ist das Beste?

Ich könnte mir viele Antworten darauf vorstellen. Gesundheit wird wohl immer wieder genannt. Freunde, Friede, Liebe und vieles andere mehr wünschen sich Menschen füreinander und für den Menschen, den sie lieben.

Die Heilige Schrift kennt einen schönen Brauch, nämlich die Kinder, die Menschen Gott zu schenken. Wir nennen das segnen.

Predigt am 3. Sonntag im Jahreskreis A

26. Januar 2020

Lesung: 1 Kor 1,10-13.17

Evangelium: Mt 4,12-23

Ich geh' mit!

Der heilige Paulus käme heute aus dem Schreiben nicht mehr heraus!

Da rufen die einen:

  • Ich halte zu Papst Franziskus, ich zu Papst Benedikt, ich wiederum will mich nur an Jesus halten. Und so weiter und so fort!
  • Oder: Ich gehöre zu St. Peter und Paul, ich zu St. Josef in der Siedlung, ich nach Mechenhard und ich nach Streit. Und überhaupt: Für mich ist Christus allein entscheidend.

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