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Predigt am Kirchweih - Sonntag im Jahreskreis B
11. November 2018
Evangelium: Joh 2,13-22

Das Johannesevangelium beginnt mit zwei Zeichen, die etwas von der Person Jesu offenbaren.

Da ist zunächst das erste Zeichen auf der Hochzeit von Kana. Wir wissen, worum es da geht: Jesus wandelt das Wasser in kostbaren Wein. Die Jünger verstehen, was er sagen will und glauben an ihn. Es ist wirklich ein sprechendes Zeichen: Wer Jesus in sein Leben einlädt, der darf auf reichen Segen hoffen.

Predigt zum 31. Sonntag im Jahreskreis B
3. November 2018
Evangelium: Mk 12,28b-34

„Dein Glaube muss auf einen Fingernagel passen!“

So ähnlich haben wir vor Jahren in der Jugendarbeit immer wieder gesprochen.

  • Es taugt nichts, Tausende von Seiten von Enzyklopädien zu füllen, um den Glauben zu erklären. Die werden nicht gelesen.
  • Noch weniger taugt es, möglichst gescheit über Religion zu sprechen. Es wird heute eh viel zu viel geredet.

Und überhaupt: Wer kann in all der Medienflut und in all dem, was durch das Fernse-hen, das Internet oder die sozialen Medien auf uns herabprasselt, noch den Über-blick behalten?

Predigt am Allerheiligenfest
1. November 2018
Evangelium: Mt 5,1-12

Gib Gott eine Chance

„Jesus stieg auf einen Berg.“ - Der Evangelist Matthäus macht in der Einleitung zur großen Bergpredigt Jesu deutlich, dass jetzt Bedeutsames zu erwarten ist. Jahrhunderte zuvor war Mose von Jahwe auf einen Berg beordert worden, um das Gesetz in Empfang zu nehmen. Nun verkündet Jesus sein Gesetz mit „göttlicher Vollmacht“, wie es die Menschen immer wieder kommentieren.

Predigt am 30. Sonntag im Jahreskreis B - Weltmissionssonntag
28. Oktober 2018
Evangelium: Mk 10,46b-52

Gib Gott eine Chance

Hier ein blinder Bettler am Straßenrand, dort ein gefeierter Rabbi im großen Pulk seiner Anhänger. Da stehen die Chancen schlecht für Bartimäus, überhaupt wahrgenommen zu werden. Dennoch: Er ruft laut, er schreit um Hilfe.

Nur: Da sind gleich die Obereifrigen, die ihn zum Schweigen bringen wollen. „Das gehört sich doch nicht, den Rabbi mit dem Geplärre zu stören! Was will der überhaupt, denkt er, der Meister hätte Interesse an einem armen Bettler?“ Ich kann mir gut vorstellen, wie sie sich aufregen. Sie glauben zu wissen, was sich gehört und was nicht. Und dass ein lausiger Bettler etwas bei diesem hoch verehrten Rabbi verloren haben sollte, daran würden sie nie einen Gedanken verschwenden.

Predigt am 28. Sonntag im Jahreskreis B
14. Oktober 2018
Evangelium: Mk 10,17-30

Da müssen sogar die Jünger schlucken: „Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.“

Sie hatten schon oft beobachtet, wie der Kamelführer sein Tier antreiben musste, dass es sich klein machte, um durch das Nadelöhr neben dem großen Stadttor zu kommen. Das war oft verbunden mit lautem Geschrei des Tieres und oft noch lauterem des Treibers.

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